Panorama des Schluchsees mit den bewaldeten Hängen des Hochschwarzwalds und Booten auf dem Wasser

Rund um den Schluchsee

Mehr als nur
ein See.

Wer einen Tag bei uns am Wasser verbringt, hat den ganzen Hochschwarzwald vor der Tür. Eine begehbare Staumauer aus den 1920er-Jahren, eine per Floß versetzte Kapelle, ein Steinkreis aus dem 14. Jahrhundert und historische Züge auf der 3-Seenbahn. Hier unsere liebsten Ausflugsziele in Laufnähe.

114 Mio.

Kubikmeter Wasser hält die Staumauer zurück — das Herzstück des Sees.

Schluchsee verstehen

Der See, den
Menschen gebaut haben.

Der Schluchsee ist ein Stausee. Was heute aussieht wie ein gewachsener Bergsee, entstand zwischen 1929 und 1932, als die Staumauer den alten Schluchsee zum größten Stausee des Schwarzwalds aufstaute.

Beim Aufstauen verschwanden ganze Höfe und Wege unter dem Wasser. Eine kleine Kapelle wurde Stein für Stein abgebaut und per Floß an höher gelegenes Ufer gebracht. Wer mit unseren Booten über den See fährt, gleitet über eine Landschaft mit Geschichte. Rundherum laden Denkmäler und Museen dazu ein, diese Geschichte an Land weiterzulesen.

Sehenswürdigkeiten

Was sich rund um den See lohnt.

Fünf Ziele, die einen Tag am Schluchsee abrunden — von der begehbaren Staumauerkrone bis zum versteckten Steinkreis im Wald. Alle gut von unseren drei Standorten aus erreichbar.

Die Staumauer Schluchsee

Zwischen 1929 und 1932 erbaut und die älteste Beton-Staumauer Deutschlands. 63,50 Meter hoch, davon nur rund 35 Meter sichtbar, staut sie 114 Millionen Kubikmeter Wasser. Die 240 Meter lange und 3,70 Meter breite Krone ist begehbar — ein weiter Blick über See und Schwarzwald.

begehbare Krone Mehr erfahren

Freilichtmuseum Bahnhof Seebrugg

Am Ende der Dreiseenbahn liegt der Bahnhof Seebrugg, rund 15 Gehminuten von unserem Standort an der Staumauer. Die IG 3-Seenbahn e.V. erhält den Bahnhof und lässt historische Züge der Baujahre 1945 bis 1960 wieder auf Dreiseen- und Höllentalbahn fahren.

historische Züge Mehr erfahren

Steinkreis Blasiwald

Im Wald über dem See verlaufen rund 600 Jahre alte Trockenmauern, bogenförmig dem Gelände folgend. Sie zeugen von der landwirtschaftlichen Urbarmachung im späten 14. Jahrhundert — ein stilles, fast vergessenes Bodendenkmal abseits der Wege.

Trockenmauern frei zugänglich

Seehofkapelle Eisenbreche

Ursprünglich war sie die Hofkapelle des Gasthauses „Seehof“ am alten Seeufer. Als der See aufgestaut wurde, hat man die Kapelle zerlegt, per Floß und über Land an ihren heutigen Standort in Blasiwald-Eisenbreche gebracht. Heute ein eingetragenes Kulturdenkmal.

per Floß versetzt Mehr erfahren

Modellbahnzentrum Blasiwald

Auf über 50 Quadratmetern laufen 404 Meter Gleise und 22 Fahrzeuge in Spur H0 — von der Dampflok der Baureihe 85 bis zum ICE. Dazu drei Kinderanlagen zum Selbersteuern. Vor dem Besuch bitte den aktuellen Status prüfen, die Anlage ist zurzeit geschlossen.

Spur H0 Mehr erfahren
Bootssteg an der Staumauer mit Tretbooten und Felsufer am Schluchsee

Erst übers Wasser, dann über die Krone

Ein Elektroboot bis zur Staumauer, dann zu Fuß über die begehbare Krone und weiter nach Seebrugg. So fügt sich der See zu einem ganzen Ausflugstag.